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Gute Aussichten für die globale Wirtschaft

Das aktuelle Marktumfeld dürfte auch für die zweite Jahreshälfte 2024 aussichtsreich und positiv bleiben. Nach einem starken ersten Halbjahr an den internationalen Börsen fällt das Résumé sehr optimistisch aus. Von Januar bis Juni 2024 zeigen die Indizes in den USA und Japan ein großes Wachstum. Für den S&P 500 wird eine Entwicklung von 14,4 % erwartet. Auch der Blick auf den japanischen Aktienmarkt zeigt mit 16,7 % ein durchaus positives Bild. Vermeintlich sind Aktien auf einen ersten Blick etwas teuer, allerdings wird das Niveau durch die höheren Gewinne der Unternehmen gefestigt. Aktuell scheinen die Herausforderungen an den Märkten weltweit zuzunehmen, z.B. ein bevorstehendes und zyklisch begründetes Inflationstief in den USA sowie die Wahl des Präsidenten. Der Beginn einer Leitzinswende der USA sowie die global weiterhin sehr robuste Weltwirtschaft unterstützen die Anlageklasse der globalen Aktien. Als einer der Hauptgründe ist die weiterhin starke US-Konjunktur anzuführen. Für das Jahr 2024 ist mit einer Zunahme der realen Wirtschaftsleistung von 2,7 % auszugehen.

Auch in „Fernost“ ist eine Stabilisierung der Märkte in China und Japan festzustellen. Diese Entwicklung wird Auswirkung auf die weltweite Wirtschaft haben, was an einem erwarteten Wachstum der Weltwirtschaft in Höhe von 2,9 % festgemacht werden kann (2024). Die sogenannte „Wachstumsschere“ scheint sich langsam aber durchaus spürbar zwischen den wirtschaftlich relevantesten Teilnehmern zu schließen. Aufgrund dessen wird an dem positiven Ausblick für den S&P (5.600 Punkte zum Jahresende 2024) weiterhin festgehalten.

Wirft man einen Blick auf die bereits viel zitierte und immer im Fokus befindliche US-Inflation, sollte das Tief der Kerninflation des Landes im Laufe des Jahres erreicht werden. Es ist möglich, dass die Teuerung oberhalb des Inflationsziels der US-Notenbank rangieren wird, eine erhöhte Inflation in den USA wird weiterhin eine Unterstützung für die Rentenmärkte sein. Speziell längere Laufzeiten sollten hierbei keinen größeren Renditerückgang verzeichnen. Zum Jahresende dürften US-Papiere mit zehnjähriger Laufzeit mit rund 4,5 % notieren. In Deutschland wird dahingehend ein Zins von 2,5 % für deutsche Bundesanleihen mit identischer Laufzeit erwartet. Wichtig hierbei ist anzuführen, dass bei den kurzfristigen Anlagezeiträumen mit einem stärkeren Zinsrückgang zu rechnen ist, was eine Veränderung der aktuell inversen Zinsstrukturkurve nach sie ziehen dürfte.

 

Fazit:

Das Umfeld bleibt für das zweite Halbjahr gut, die Weltwirtschaft wächst und die US-Daten wirkend stabilisierend. Politische Ereignisse und Entscheidungen der Zentralbanken bleiben die maßgeblichen Faktoren. Insbesondere der Großmachtwettbewerb zwischen China und den Vereinigten Staaten hat Potential für Bewegung an den Märkten. Die Wahl des US-Präsidenten kann Unsicherheiten auslösen. Eine sorgfältige und breit aufgestellte Titelselektion auf Basis einer regelmäßigen Investition wird hier entscheidend sein.

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Bericht von Oliver Wieber, Leiter Private Banking VR Bank HessenLand eG

 

 

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